Unternehmensentwicklung bei Auslandsaufenthalten

Patrick von 101places hat vor einigen Tagen einen sehr schönen Artikel darüber geschrieben, wieso er meint das man sein Geschäftsverbindungen rechtlich/steuerlich in Deutschland (natürlich als deutscher Staatsbürger :-) behalten sollte, anstatt diese in’s steuerlich günstigere Ausland zu verlagern.

Seinen Punkten und Ansichten kann ich nur zustimmen, allen voran der moralischen Komponente. Man kann über unser System nörgeln, schimpfen, hasserfüllte Abhandlungen schreiben. Aber unterm Strich ist es gut und hat uns allen auch viel ermöglicht. Zugegeben, viele Sachen, allen voran das Gesundheits- und Sozialsystem, sind nichtmehr das was es mal vor einigen Jahren waren. Das man damit nicht einverstanden ist, und sich das wieder ändern/anpassen sollte jedem klar sein.

Leider ist das aber der Lauf der Dinge.

Jedoch guckt man sich mal im europäischen (oder gar im weltweiten) Rahmen um, ginge es weitaus schlechter.

Gerade in Ländern, wo viele gern hin auswandern würden sehen die grundsätzlichen Bedingungen ganz anders aus, wenn man erst wieder bei 0 anfangen müsste.

Und es sind ja nicht nur diese beiden Punkte wohin unsere Abgaben fließen, und von dem die Allgemeinheit jetzt und im Zweifel wir als Individuen später Vorteile beziehen.

Den Blick nicht nur auf die Gegenwart, sondern auch auf das worauf diese aufbaut und wohin diese führen kann, sollte man bei solchen Entscheidungen wie eben „wohin soll mein Geld heute fließen“ nicht aus dem Blick verlieren. Wenn wir alle das Solidaritätsprinzip verlernen und (wieder) nur an uns selbst denken, ist das langfristig kein solides Fundament für die Zukunft.

12 gute Mittel einen Kater am Folgetag zu vermeiden

  1. 1. von 12 Stangen getrockneter Minisalami
  2. 2. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  3. 3. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  4. 4. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  5. 5. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  6. 6. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  7. 7. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  8. 8. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  9. 9. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  10. 10. von 12 Stangen getrockneter Minisalamis
  11. Soviel trinken das man den Folgetag komplett verpennt
  12. Gar keinen Alkohol :-)

Werkzeuge für dies und das

In einem früheren Projekt gab es die Devise „Kenn deine Tools, damit du effizient arbeiten kannst“. Zugegeben, die erreichte Effizienz konnte man so unterschiedlich bewerten wie es Köpfe in einem Team gibt. Der Ansatz aber ist korrekt.

In einem (IT)-Startup gibt es mehrere Bereiche wo gute Tools nötig sind. Klar. Technik. Vertrieb. Marketing. Was sie alle aber eint ist die Organisation. Team-intern und -übergeifend. Die muss sitzen.

Man kann an dieser Stelle hart abnerden und sich in die Untiefen der PM-Systeme verlieren. Oder die Entwicklung in diesem Bereich komplett ignorieren und Zettelwirtschaft betreiben sowie sich nur mündlich absprechen.

Wir bei K’lekt gehen da einen Zwischenweg. Wir versuchen, genau wie auf dem technischen Weg, im Projektmanagement so wenig Hürden wie möglich zu haben und uns gleichzeitig aber auch nicht zu verlieren. Den Einstieg für neue Teammitglieder so einfach wie möglich zu halten, aber gleichzeitig den Anschluss an die Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren.

Neben regelmässigen und sehr lebendigen Diskussionen nutzen wir diese wunderbaren Tools in der täglichen Arbeit:

Trello

Trello ist neben unserem Git-Repository, und natürlich der Platform an sich, der Dreh- und Angelpunkt der Orga. Ich hatte in der Vergangenheit kurz damit zu tun gehabt, war nicht überzeugt und bin mit diesen Gedanken auch hier ran gegangen als ich davon erfuhr das wir das Tool zum planen unserer Sprints einsetzen.

Keine Woche hat es gedauert und ich war überzeugt davon das es ein guter Schritt der PM war.

Wir haben eine sehr gute Übersicht über die einzelnen Arbeitspakete eines jeden, egal ob es die Entwicklung oder Konzeption ist.

Da die Pakete auch von Anfang an schon ausgearbeitet sind, bleiben selten Fragen im Raum stehen.

Bitbucket

Wie bereits erwähnt nutzen wir Git für unseren Code. Aber im Gegensatz zu verbreitenden Trend sind wir bei Bitbucket, und nicht bei Github.

Wieso? Es hat zunächst recht einfache Gründe: Bitbucket ist kostenlos bis zu einer bestimmten Teamgröße. Mit genug Einladungen schafft man da seine 10 Mitglieder. Und für ein Startup ist dieser Kostenpunkt nicht unrelevant.

Natürlich hat man nicht die großartige Funktionsvielfalt eines Github.com. Aber, brauchen wir auch nicht. Das könnte man als kurzsichtig bezeichnen, aber hey wir reden hier von Git. Wenn es uns da nichtmehr gefällt, lässt sich das Repo auch schnell woanders hin ziehen :-).

Slack

Slack ist hip. Slack schlägt durch wie ein Kugelblitz in einem Sturmtief. Das ist zumindest die weitverbreitete These.

Für einige Teams mag das stimmen, für uns bisher jedoch nicht. Ja, wir nutzen es und wir nutzen es immer intensiver. Aber im Schritttempo und etwas Stiefmütterlich.

Das liegt vor allem daran das wir generell ein sehr kommunikatives Team sind, und unser Unterhaltungs-Hotspot heißt nicht „Slack“, sondern „Dartscheibe“ :-).

Klassische verbale Unterhaltung kostet zwar wertvolle Zeit, aber ist ungleich angenehmer und nützlicher.

Außer natürlich man hat schwierig zu überwindende räumliche Grenzen, dann ist das verbale nicht ganz so einfach. Aber hey, spätestens dann haben wir wieder Slack.

Whiteboard

Wie hier schon mehrmals aufgetischt sind wir ein sehr kommunikationsstarkes Team. Aber reden allein hilft nicht immer aus. Manchmal, oder eher öfters, hat man den Drang sich auch mit einem Malstift auszudrücken. Weil es nunmal einfacher ist etwas anhand von Bildern zu erklären, anstatt es abstrakt zu halten indem man versucht es rein verbal zu erklären.

Wir hätten am liebsten mehr als nur ein großes Whiteboard bei uns hängen. Aber physikalische Hürden wie tragschwache, schräge oder einfach nur bereits volle Wände, verhindern das leider.

Aber hey, eins ist besser als keins :-).

Dart-Scheibe

Fast ein muss in einem Büro, dient dieses wundervolle Schmuckstück halt nicht nur dazu seine Hand-Augen-Koordination zu verbessern oder die ein oder andere Diskussion über die Zielfähigkeit anzustossen. Sondern auch um sich entspannt über Probleme zu unterhalten. Es ersetzt ein wenig die Kaffeeküche, die wir eben nicht haben.

A Soft Murmur

Die Kollegen von Userlike haben vor kurzem einen ganz ähnlichen Beitrag verfasst, und haben mich auf ein sehr, sehr nettes Tool aufmerksam gemacht das nun auch bei uns Einzug findet: A Soft Murmur.

In einem redseligen Team ist ein Hort der Stille, bzw. eine Ort zur Konzentration nicht immer einfach zu finden. Manch einer kann Unruhe ausblenden, oder gar zu seinem Vorteil nutzen. Andere knüppeln sich entspannte Musik auf die Ohren.

Oder man verläuft sich in das Land berauschender Töne und hört den digitalen Wellen, Stürmen und/oder Vogelgezwitscher bei A Soft Murmur zu :-).

Wait, what?

Es könnte aufgefallen sein das hier kein Ticketsystem aufgezählt wurde, und das ist kein versehen. Wir nutzen derzeit so etwas nicht.

Weder zum tracken von Fehler, Features, Todos oder für das Backlog. Wir brauchen es in der aktuellen Größe schlichtweg nicht.

Wir sind uns vollkommen im klaren das wir über kurz oder lang da nicht dran vorbei kommen werden. Aber die (Team-/Aufgaben-) Größe, ab der sich der Aufwand wiederum lohnt soetwas einzuführen (und gleichbedeutend zu führen/verwalten) ist noch nicht erreicht :-).

Somme. Sonne. Rockaue.

Morgendliches aufstehen. Der Blick aus dem Fenster sagt: „Shit, wo ist die versprochene Sonne? Oder Wärme?“

Aber, beides kam schneller als man Kaffee brühen kann, yay.

Irgendwann am frühen Nachmittag dann ab in den klimatisierten MRB und auf Richtung Süden. Am BHF Bonn dann ab in die Sauna mit Schweissaufguss, liebevoll auch städtische U-Bahn/S-Bahn genannt. Ein Traum.

Angekommen in der Rheinaue, raus aus dem Viehtransport und volle Kanone auf’s Festival.

Naja fast.

Die ordentliche Hydra an Einlassschlange hat uns erstmal erstaunt. Was war hier los? Eine Schlange? Keiner von uns konnte sich daran erinnern das es sowas bei der Rheinkultur gab. Wie auch, die war ja auch kostenlos und Kontrollen waren nicht nötig.

Na gut, Hintereingang also suchen. Einmal um die wunderschöne Rheinaue herum endeten wir also am anderen Ende, mit eben so langen Schlangen, Aber anstatt 4 Köpfen hatte diese Hydra nur 2. Ole ole.

Das Wartepils verschwand dann auch kurzfristig in der Leber, da auf die Wartezeit einfach kein Verlass war. Die Ordner waren trotz der langen Schlange einfach zu fix.

Kaum drin platzte unser kleines Grüppchen auch fast so schnell wie es die Blase wollte. Ich zur Rock’n’Heavy-Stage, der Rest zur Hauptecke.

Zugegeben, dafür das Bonn viel zu bieten hat, hat es gleichzeitig nicht viel zu bieten. Seit dem beschämenden Ende der Rheinkultur 2011(?) gab es für die ansässige, musikliebende Dorfgemeinschaft nichtmehr viel nennenswertes für die Sommermonate.

Rhein in Flammen fällt mir da spontan noch ein, ansonsten ist es schon recht ruhig in der Ex-Provinzhauptstadt.

Daher ist es schön, das sich einige engagierte Leute gefunden haben um einen Nachfolger für die Rheinkultur, die Rockaue, aus dem Boden zu stampfen.

4 Stages die einen bunten Musikhaufen bieten, Fressereien, leicht kostspielige Getränke und duftes Wetter. Das das ganze Eintritt kostete war jetzt nicht der große Blocker, jedoch kann ich mir sehr sehr gut vorstellen das dies ein Grund für die nicht ganz so vollen Wiesen waren.

Denn sehen wir es realistisch, der Clou an der Rheinkultur war das es kostenlos war und sich trotzdem trug (solang alle Parteien mitspielten).

Insgesamt war der Eindruck aber top. Der laufende Bitburger-Spritkanister war auch eine Top-Sache, so brauchte man sich kaum noch bewegen und nur nachkippen =).

Das im Direktvergleich nur weniger dutzend Kilometer eine kostenlose Großveranstaltung stattfand, die Kölner Lichter, fand ich zunächst recht gewagt. Ich mein, für ein frisches Festival einfach mal das gleiche Wochenende aussuchen? Gewagt, gewagt.

Andererseits gibt es auch ein klares Abgrenzungskriterium zwischen beiden: bei den Kölner Lichtern sitzt man nur rum, trinkt und wird mit einem Feuerwerk entschädigt wo man bei der Rockaue rumsitzt, trinkt und musikalisch sauber unterhalten wurde :D.

Und den „Job des Tages“ hatten übrigens die Bändchen-Knipser am Eingang die einfach nie schnell genug die Zange zudrücken konnten wie es Arme regnete und wohl von ziemlich jeden mit der Peitsche angetrieben wurden =).

 

Treffen sich Pyenv, PostgreSQL und OsX in einer Bar

ld: file not found: python.exe

Kommt bekannt vor? Passiert u.a. ganz gern auf OsX wenn man über PyEnv in einer virtualenv-Umgebung das psycopg2-Package installieren mag.

Es gibt einige nette, behinderte, Gründe wieso das so ist. Die Wahrscheinlichkeit das es an der Verwendung von PyEnv liegt ist sehr hoch. Im Zweifel auch noch in Kombination mit einer Python-Version < 2.7.8.

Eine schöne Sammlung an solchen und ähnlichen Gründen findet man in dem dazu passenden Ticket des Projektes.

In meinem Fall war das Problem relativ einfach gelöst: nachdem ich erstmal eine gefühlte Ewigkeit den Debug-Hammer geschwungen hatte, aktualisierte ich auf die aktuelle 2.7.*-Version von Python (aktuell: 2.7.10) und vóila, Stunden des Schmerzes waren mit einem mal vorüber.

Neue Features braucht die K’LEKT-Welt

Seit Anfang des Monats greif ich dem Team von K’LEKT.in nun bereits unter die Arme, und was bin ich erfreut über den Output des Teams.

Ein wöchentlicher Ausstoß an Produktaktualisierungen sind schon ein Traum.

Zugegeben, das beinhaltet nicht nur neue Features für die Community. Und nicht alle Community-Features sind auch so direkt Wahrnehmbar wie eine dicke, fette Warze auf einer Nase.

Aber sie sind da, und früher oder später fällt es auch auf.

Zu den auffälligeren Sachen jetzt im Juni gehört aber ohne Zweifel das überarbeitete Nachrichtensystem, Paypal-Anbindung und die SMS-Verifikation.

Anstatt sich einfach Emails zu schreiben, können sich die Nutzer jetzt über Plattform schnell und direkt austauschen.

Egal ob am Rechner, Tablet oder Smartphone.

Damit gewinnt man zwar keinen Innovations-Blumentopf, aber das ist auch ziemlich Latte solang es die Community erfreut. Und basierend auf den Nutzungszahlen freut die sich wie zufriedene, kleine, zufrieden gestellte SIMs darüber :-)

Kopfschmerzen machte dem Team jedoch zunächst die Paypal-Integration. Masterplan der ganzen Aktion war, dass die Zahlungsabwicklung für Käufer/Verkäufer transparenter und sicherer ablaufen soll als zuvor.

Es gab keine und jeder in der Community hat es gedeichselt wie er wollte.

Auftritt: der Online-Payment-Dienst deines Vertrauens.

Durch die Besonderheit der eigenen Anforderungen bedurfte aber einer Möglichkeit, das Transaktionen direkt zwischen den Community-Mitgliedern stattfindet, nicht aber K’LEKT zwischendurch involviert ist.

Das klappt auch ganz gut. Dank der veralteten API von Paypal in dieser Ecke ist die Integration nicht so schön wie andere Optionen, tut aber ihren Dienst und kommt ganz gut in der Community an.

Spätestens aber seit der letzte dickere Brocken hinzu kam: die SMS-Verifikation. Auch keine Raketentechnik hilft diese jedoch massiv, das Vertrauen untereinander in der Community zu festigen.

Neues Projekt, neue Erkenntnisse

 

Micromanagement oder Leine lassen im Projektmanagement? Verspielter Technologie-Stack oder auf das einfachste herunter gebrochen? Schnelle, kleine Releases oder dicke, perfektionierte Pakete raushauen?

Das sind Themen die mir in den ersten Wochen der Selbstständigkeit, und der Arbeit in dem dazugehörigen Projekt, durch den Kopf gingen.

Dazu muss erwähnt werden, das ich mich schon lange nichtmehr so wohl in einem Projekt, und Team, gefühlt habe.

Woran das liegt? Neben einfachen Sachen wie, das man nicht total abgefuckt ist im Büro zu sein, sich aus Desinteresse (nicht Langeweile!) mit anderen Sachen beschäftigt und die geplante Umsetzungszeit bis zur letzten Sekunde ausdehnt, sehe ich es vor allem daran das man neben der eigentlich eingeplanten Arbeitszeit weitergehendes Interesse an dem Projekt zeigt.

Obwohl es nicht das eigene Projekt ist, man nur eine begrenzte Zeit daran beteiligt ist, beschäftigt man sich einfach damit. Nicht nur mit dem wofür man eigentlich da ist, der Technik, sondern mit allem was das Produkt eben ausmacht: Art, Marktsegment, Ausrichtung, Vertrieb, Team, Leute, Kekswahl, Arbeitsweisen, etc.

Und das ganze eigenständig, und ohne aktiven oder passiven Zwang.

Das ich dies hier so explizit erwähne hat einen Grund: Verbundenheit zu einem Projekt, einer Arbeit, kann man nicht Forcieren.

(Ok, man kann es. Es ist nur ziemlich dumm und nicht langfristig gedacht)

 

Dieser Fehler wird aber gern gemacht. Vor allem in Startups. 50% meiner bisherigen Projekterfahrungen aus der Ecke.

Meistens Unternehmen oder Teams, die sich entweder nicht zu helfen wissen wie man seine Team-Mitglieder organisiert, oder eben noch keine akzeptable Erfahrung in Personalführung vorhanden ist.

Oder anders: Sag einem Kind, das es nicht auf die heisse Herdplatte greifen soll. Wer das befolgt, wird nie wissen warum das eine dumme Idee ist.

Die meisten Kids, weil man in dem Alter noch nicht abgestumpft ist, greifen trotzdem zu, verbrennen sich die Hand. Heulen, schreien und … wissen künftig, wieso man man nicht auf heisse Sachen greift.

Aber was ist das tollste daran? Sie hätten es genauso begriffen, wenn man es ihnen nicht verboten hätte.

Man lernt langfristig eben durch Erfahrung, und nicht (nur) durch Vorgaben.

Befehlsempfänger sind super als Blumenhalter oder Straßenzierde, aber nicht in einem Projekt das voran gehen soll.

Bei Startups ist das noch eine andere Sache. Hier kommt die Situation hinzu das Junggründer sich, wenn alles gut läuft, plötzlich in einer Position sehen die mehr Verantwortung mit sich bringt. Und vor allem Verantwortung in Bereichen, die nicht ihre Kernfunktion sind: eben Mitarbeiterführung.

Am ehesten macht sich das darin bemerkbar, was die die Ansprüche an das Team sind. Gern vergessen Gründer, das ihr Team meist nicht nur aus jenen besteht die das Unternehmen gründeten, sondern auch Angestellten. Mitarbeiter, die in erster Linie für ihren Lohn da arbeiten, und nicht des Projektes, des eigenen „Babys“, wegen.

Unternehmen die das nicht verstehen haben ziemlich sicher auch einen Hang zum Micromanagement von Projekten. Ein Konzept, das mit zu den schlimmsten Arbeitsbedingungen gehört, neben entkoffeinierten Kaffee und Reiswaffeln als kostenloses Knabberzeugs in der Küche.

Wer seinen Mitarbeitern, seinen Teammitgliedern, jeden Handgriff nachkontrolliert hat ein ernsthaftes Problem im Projekt. Denn es ist nicht nur ineffizient für jenen der diesen Hang hat, sondern auch schädigend.

Schädigend was das Vertrauen und der Stimmung innerhalb des Teams angeht, weil man nichtmehr Eigenverantwortlich arbeitet sondern primär, um es seinen „Wärter“ recht zu machen.

Die Kommunikation leidet darunter, denn wer will schon frei reden wenn jeder Wink kontrolliert wird?

Und ultimativ ist es schädigend für das Unternehmen selbst. Nicht viele machen das gern mit, und verlassen das Unternehmen. Je nach Qualifikationsstand entsteht ein Schaden wo man sich vielleicht mal hätte überlegen können, ob mehr Leine so problematisch gewesen wäre.

Nach einer kurzen Periode in genau so einer Umgebung ist es sehr erfrischend, die andere Seite wieder zu entdecken. Eine Seite, die auch zeigt das man weniger technischer Raffinesse, und dem einem Prinzip der „Ego-losen Produktentwicklung“ voran geht.

Hier wird zur Abwechslung der Schwerpunkt darauf gelegt, ein Produkt so schnell wie möglich auszubauen. Ohne große technische Experimente.

Denn die sind zu diesem Zeitpunkt nicht wichtig.

Auch hier gibt es bekannte (Startup) Krankheiten. Aber die wiegen nicht so schwer als bisher anderswo.

Und wie äußert sich das in harten Fakten?

  • „Marktfertig“ in wenigen Tagen
  • Kein perfektes, aber solides Produkt
  • Produktaktualisierungen im wöchentlichen Rhythmus. Egal ob dicke Features oder kleine Änderungen
  • Ein klassischer, dünner und einfacher Technologie-Stack, in dem neue Team-Mitglieder sich sehr schnell zurechtfinden
  • Eine kontinuierlich stark wachsende Community in dem Marktsegment.
  • Ein zufriedenes Team, im Büro oder bei einem ungezwungenem Bierchen

 

Neue Icons braucht die Kölner Tech-Welt

Zugegeben, seit dem Start von TechCologne ist nicht ganz so viel geschehen, wie es geplant war.

Tja, Pläne sind da um geändert zu werden. Und wenn es auch nur grobe Zeitpläne sind.

Die Idee, eine entspannte, unabhängige und regional beschränkte Übersicht über die Kölner Unternehmens- und Projektwelt im (Informations-) Technologiesektor zu schaffen ist gerade mal um ein paar wenige Einträge im Verlauf der vergangenen Monate gewachsen.

Nichtsdestotrotz nervten mittlerweile die eingeschränkte Wahl an Icons und Markern so das hier zumindest mal ein halbwegs akzeptables Updates nötig wurde.

Viel Glück die bestehenden zu aktualisieren, wenn man kein Designer ist :-).

Jedoch, wenn die eigenen Qualitätsansprüche ein wenig in andere Richtungen gelenkt werden kommt man auch zu einem Ergebnis.

So kam es nun z.B. durch die Verwendung des wunderbaren Angebots von flaticon das sich die Icons und Marker inhaltlich komplett änderten, auch wenn ein kleiner Stilbruch zum bisherigen Layout stattfand.

Das Endergebnis ist nun zwar nicht super duper holladriho geil, aber akzeptabel